Kontist Geschäftskonto im Test – bestes Konto für Freelancer

Kontist Erfahrungen 2026: Test, Steuer & Alternativen

Unsere Kontist Erfahrungen richten sich vor allem an Freelancer und Einzelunternehmer: Das Konto ist auf Solo-Selbstständige spezialisiert und legt mit der automatischen Steuerrücklage einen seiner größten Vorteile auf den Tisch. Seit der Übernahme durch Shine eröffnet Kontist zwar inzwischen auch GmbH, UG und GbR ein Konto – sein Steuer-Feature bleibt aber auf die EÜR von Solo-Selbstständigen zugeschnitten. In diesem Test erfährst du, was Kontist besonders macht und für wen es die richtige Wahl ist.

4,2
Redaktionelle BewertungBestes Konto für Freelancer & Solo
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Was ist Kontist?

Kontist ist ein Geschäftskonto, das speziell für Solo-Selbstständige, Freelancer und Einzelunternehmer entwickelt wurde. Der Kern des Angebots ist die automatische Steuerrücklage: Kontist berechnet bei jedem Zahlungseingang, welcher Anteil voraussichtlich für Umsatz- und Einkommensteuer zurückzulegen ist, und legt diesen Betrag auf einem separaten Unterkonto beiseite. So vermeidest du die klassische Falle vieler Selbstständiger – am Jahresende eine hohe Steuernachzahlung, für die kein Geld zurückgelegt wurde. Das Banking läuft über die Solaris SE mit deutscher IBAN und gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 €. Banking, Steuerlogik und Buchhaltungs-Funktionen greifen dabei ineinander.

Steckbrief

Monatliche Kostenab 0 € (Free)
Kontoeröffnungdigital, Video-Ident
BesonderheitAutomatische Steuerrücklage
ZielgruppeFreelancer, Einzelunternehmer
GmbH/UGmöglich, kein Gründerkonto
DATEVim Plus-Tarif (25 €)

Vorteile & Nachteile

Pro
  • Automatische Steuerrücklage (USt & ESt)
  • Speziell für Solo-Selbstständige gebaut
  • Kostenloser Einstiegstarif (Free)
  • Kontoeröffnung oft auch bei negativer Schufa
Contra
  • Steuerautomatik nur bei EÜR sinnvoll, nicht für Bilanzierer
  • Kein Gründungskonto (keine Stammkapital-Einzahlung)
  • DATEV erst im Plus-Tarif; kein Bargeld

Kontist Erfahrungen: Konditionen & Tarife im Detail

Kontist bietet drei Tarife. Free (0 €/Monat) deckt die Grundfunktionen ab, ist aber auf fünf kostenlose SEPA-Transaktionen pro Monat begrenzt; unter 300 € Monatsumsatz fällt eine Gebühr von 2 € an. Start (11 €/Monat) bringt virtuelle Karte, Unterkonten und die volle Steuerautomatik für Einkommen- und Umsatzsteuer. Plus (25 €/Monat) ergänzt das Buchhaltungstool und – als entscheidendes Detail – die DATEV-Anbindung, die sich nicht einzeln dazubuchen lässt. Wer also mit einem Steuerberater auf DATEV-Basis arbeitet, landet faktisch im Plus-Tarif. Gerade die erweiterten Steuer-Features sind das eigentliche Verkaufsargument von Kontist: Wer sie nutzt, spart sich viel manuelle Arbeit bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung und der Rücklagenbildung.

Kontoeröffnung – so läuft es ab

Die Eröffnung läuft vollständig digital über die App per Video-Ident. Für Freiberufler und Solo-Selbstständige ist das Konto oft unmittelbar nutzbar. Kapitalgesellschaften wie UG oder GmbH müssen zusätzliche Unterlagen wie den Handelsregisterauszug einreichen, weshalb die Prüfung etwas länger dauert. Wichtig: Kontist eröffnet zwar Konten für GmbH und UG, dient aber nicht als Gründungskonto – die Einzahlung des Stammkapitals zur Handelsregister-Eintragung ist darüber nicht vorgesehen.

Für wen lohnt sich Kontist?

Kontist ist die richtige Wahl für Freelancer und Einzelunternehmer, die ihre Steuerrücklage automatisieren wollen – worauf es beim Geschäftskonto für Freelancer ankommt, liest du im Ratgeber. Wer regelmäßig damit hadert, genug Geld fürs Finanzamt zurückzulegen, bekommt hier ein Werkzeug, das dieses Problem strukturell löst. Eine GmbH oder UG kann zwar ebenfalls ein Kontist-Konto nutzen, doch verliert die auf die EÜR ausgelegte Steuerautomatik bei bilanzierenden Gesellschaften ihren Hauptnutzen. Für die GmbH/UG-Gründung selbst führt der Weg ohnehin zu Anbietern mit Gründungskonto wie Qonto oder FINOM.

Wichtig

Kontist eignet sich nicht für die Stammkapital-Einzahlung. Planst du eine GmbH oder UG zu gründen, wähle von Anfang an einen Anbieter mit echtem Gründungskonto, um einen späteren Kontowechsel zu vermeiden.

Alternativen zu Kontist

Die direkteste Alternative für Solo-Selbstständige ist FINOM: ebenfalls kostenloser Einstieg, dafür mit Rechnungstool statt Steuerautomatik. Wer kostenloses Banking mit Cashback bevorzugt, schaut zu Vivid Business. Sobald eine GmbH oder UG gegründet werden soll, führt der Weg zu Qonto. Kontist und FINOM direkt verglichen: Kontist vs. FINOM.

Häufige Fragen zu Kontist

Wie funktioniert die Steuerrücklage?

Kontist berechnet bei jedem Zahlungseingang automatisch eine Rücklage für Umsatz- und Einkommensteuer und legt sie auf einem separaten Unterkonto zurück. Der Steuersatz lässt sich anpassen, Kleinunternehmer können die USt-Rücklage deaktivieren.

Kann ich mit Kontist eine GmbH führen?

Seit der Shine-Übernahme akzeptiert Kontist auch GmbH, UG und GbR. Als Gründungskonto für die Stammkapital-Einzahlung ist es aber nicht geeignet, und die automatische Steuerrücklage ist auf die EÜR von Solo-Selbstständigen ausgelegt – für bilanzierende Gesellschaften bringt sie wenig.

Gibt es einen kostenlosen Tarif?

Ja, Kontist Free kostet 0 €/Monat, ist aber auf fünf SEPA-Transaktionen begrenzt; unter 300 € Monatsumsatz fallen 2 € an. Start (11 €) und Plus (25 €) bieten mehr Funktionen.

Ab welchem Tarif gibt es DATEV?

Die DATEV-Anbindung ist ausschließlich im Plus-Tarif (25 €/Monat) enthalten und lässt sich nicht einzeln dazubuchen. Wer mit einem DATEV-Steuerberater arbeitet, braucht daher Plus.

Ersetzt Kontist den Steuerberater?

Nein, aber es reduziert den manuellen Aufwand deutlich. Für die Steuererklärung kann je nach Tarif ein zusätzlicher Service genutzt werden.

Fazit

Unser Fazit der Kontist Erfahrungen: Kontist ist das beste Konto für Freelancer und Einzelunternehmer, die ihre Steuerrücklage nicht länger von Hand verwalten wollen. Die automatische Rücklage ist ein echter Mehrwert für Solo-Selbstständige. Inzwischen werden auch GmbH und UG akzeptiert – als Gründungskonto taugt Kontist jedoch nicht, und sein Steuer-Feature spielt seine Stärke nur bei der EÜR aus. Wer solo bleibt, bekommt ein durchdachtes Werkzeug; wer eine Kapitalgesellschaft gründet, wählt für den Start besser einen Anbieter mit Gründungskonto.

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Stand: 06/2026. Anzeige/Affiliate. Angaben ohne Gewähr. Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Die Bewertung ist eine redaktionelle Einschätzung.

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